Heute checken wir aus dem Hostel aus und warten auf unser Uber, welches uns zum Busbahnhof in Medellín bringt. Beim Busbahnhof kaufen wir uns zwei Tickets nach Guatapé und steigen in den Bus ein. Die Fahrt dauert ca. zwei Stunden und ist sehr unterhaltsam. Es steigen nämlich immer wieder Musiker ein welche im Bus Vorsingen. Klar sind Tips am Ende der Vorführung erwünscht, aber die Busfahrt ist so ein richtiges Erlebnis. Auch extrem wie günstig ein Ticket für den Bus hier ist. Für die etwa zweistündige Fahrt bezahlen wir pro Person knapp CHF 3. Nach unserer Ankunft in Guatapé gehen wir direkt zum Hostel. Leider bin ich noch nicht ganz fit und die Fahrt hat mich etwas geschafft. Wir verbringen die restliche Zeit des Tages im Hostel. Am nächsten Morgen entscheiden wir uns eine Bootstour zu machen. In der Nacht hat es stark gestürmt. Auch während der Bootstour ist das Wetter nicht ideal. Die Bootstour machen wir mit einem Paar aus England und dem Guide/Kapitän. Wir haben das Glück, dass sich die Wolken etwas verziehen und ein paar Sonnenstrahlen durchdringen. Die Geschichte vom See ist ziemlich spannend. Er entstand nämlich erst in den 70er Jahren. Er hatte den Zweck als Stausee Strom zu produzieren, unter anderem für Medellín. Heute dient er mehr als Touristenattraktion. Die Einwohner mussten dazumals ihre Häuser verlassen und an höher gelegene Orte ziehen. Heute sieht man noch ein grosses Kreuz aus dem See ragen. Das Kreuz wurde oberhalb der früheren Kirche errichtet. Während der Bootstour sehen wir uns ebenfalls ein ehemaliges Anwesen von Pablo Escobar an. Leider ist die Hauptbaute durch eine Bombe im Jahr 1991 stark demoliert worden. Die Besichtigung der verschiedenen Gebäude hier ist aber trotzdem sehr spannend. Die Anlage wurde nach der Tochter vom Pablo Escobar „La Manuela“ benannt. Nach der Bootstour spazieren wir noch etwas in Guatapé herum und erkunden das Dorf. Am Abend essen wir nochmals im Thai-Restaurant in unserem Hostel zu Abend. Am nächsten Morgen checken wir aus und deponieren unsere Rucksäcke im Hostel. Guatapé ist unter anderem für den riesigen Felsen „el Peñon“ bekannt. Der Felsen aus Granit ist ca. 220 Meter hoch, soll aber unter der Erde noch tiefer sein. Im Dorf gibt es viele verschiedenen Geschichten zum Felsen, wie dass er von Aliens sei oder dass er magische Kräfte haben soll. Wer weiss… 😊 Da es mir heute etwas besser geht entscheiden wir uns, auf den Peñol zu steigen. Die Treppe, um auf den Peñol zu steigen, hat ja nur ca. 700 Tritte und ist ja nur auf etwas über 2000 Meter. Ein Kinderspiel also.. Nein im Ernst, der Aufstieg ist nicht so schlimm wie gedacht, nur die schmalen Tritte machen mir zum Teil zu schaffen. Für die Aussicht auf die wunderschöne Seenlandschaft hat es sich aber mehr als gelohnt. Nach dem Abstieg gehen wir zum Hostel und holen unser Gepäck ab. Danach fahren wir mit dem Bus zurück nach Medellín und beziehen unser Zimmer im nächsten Hostel. Das Hostel hat eine gute Lage, es hat viele coole Restaurants und Bars in der Nähe.











Supidupi 😊
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