Heute Morgen gehen wir zuerst grosszügig frühstücken. Danach entscheiden wir uns spontan ins Pablo Escobar Museum zu fahren. Dort werden uns zwei Optionen vorgeschlagen. Die eine Option ist eine Führung nur im Museum während die andere Option noch weitere wichtige Orte ausserhalb des Museums beinhaltet. Wir entscheiden uns für die zweite Option, da wir an diesem Tag sowieso keine Pläne haben. Das Museum selbst ist eines der ehemaligen Anwesen Escobars. Als Erstes wird uns der Bunker des Anwesens gezeigt. Pablo Escobar hatte in seinen Anwesen jeweils Bunker als Versteck für sein Geld. All seine Bunker sind gut versteckt (hinter Bücherregalen, Bildern etc.) und bombensicher erbaut. Vom Bunker aus führen oft unterirrdische Fluchtwege (Kanäle) in andere naheliegende Liegenschaften Escobars. Im Aussenbereich stehen diverse Fahrzeuge (Helikopter, Flugzeug, bombensichere Autos, Jet Ski) welche er benutzt hat. Nachdem der Rundgang im Museum sein Ende findet, geht es mit einem kleinen Bus weiter auf den zweiten Teil der Führung. Nun besuchen wir den Memorial Park, welcher auf einem ehemaligen Grundstück von Pablo Escobar errichtet wurde. Er erinnert an die zahlreichen tragischen Ereignisse, welche über Jahrzehnte in Kolumbien stattgefunden haben und gedenkt den unzähligen Opfern. Danach fahren wir zum Friedhof, wo Pablo Escobar und seine engsten Angehörigen begraben sind. Zuletzt wird uns vor seinem Grab erklärt, dass Pablo Escobar nicht wie bisher angenommen von einem Polizisten erschossen wurde, sondern gemäss neusten Erkenntnissen Suizid begangen hat, bevor ihn die Polizei fassen konnte. Er wollte somit seine Auslieferung in die USA verhindern. Uns wird klar gemacht, wieviel von der Geschichte Pablo Escobars noch ungeklärt ist und nur auf Annahmen beruht. Nach der Führung spazieren wir noch etwas durch die Medellín und gehen am späteren Nachmittag zurück zum Hostel. Am nächsten Tag nehmen wir kurz nach Mittag ein Taxi an den Flughafen. Der Flug nach Santa Marta dauert knapp eine Stunde. Das Klima hier an der Karibikküste Kolumbiens ist viel wärmer als in Medellín. In Santa Marta übernachten wir nur eine Nacht. Dort erfahren wir von einem Bekannten, welchen wir in Medellín kennengelernt haben und zufälligerweise auch nach Santa Marta gereist ist, dass er letzte Nacht von einem mit Messer bewaffneten Mann überfallen wurde. Ihm selbst ist dabei zum Glück nichts passiert, allerdings wurden sein Handy und sein Portmonnaie gestohlen. Er sagt allerdings selbst, dass er zu wenig aufgepasst hat. Nachts hier alleine durch dunkle Gassen zu laufen, wird einem strikt abgeraten. Zum Glück ist uns bis jetzt noch nichts in der Art passiert. Am nächsten Morgen fahren wir mit einem lokalen Bus etwa zwei Stunden nach Guachaca. Von der Hauptstrasse aus nehmen wir das Mototaxi zum Costeño Beach Hostel. Das Hostel ist sehr schön und wird von einer prächtigen Naturkulisse umschlossen. Es kommt einem so vor, als sei man mitten im Dschungel. Wir schlafen in einem Bungalow. Das WC und die Dusche sind draussen unter freiem Himmel. Mal etwas anderes als bisher. Wir sind allerdings beide froh um die Mückennetze, welche wir mitgenommen haben. Da das Meer hier mehr zum Surfen als zum Schwimmen geeignet ist, verbringen wir die nächsten beiden Tage vermehrt am Pool, spielen Ping-Pong und lassen uns kulinarisch Verwöhnen.











So schön en Teil vo euere Reis chöne mitverfolge. Gnüsseds ganz fest & bis bald in Costa Ricaaa 🥰
LikeLike
Danke Sary ❤️ Ich freu mich riiiesig uf eui😘
LikeLike