Heute morgen fahren wir früh mit einem Uber los zum Flughafen. Es hat sehr viel Verkehr und der Tunnel in Richtung Flughafen ist gesperrt. Falls wir den Umweg um den Tunnel fahren müssen, hätten wir eventuell unseren Flug verpasst. Wie durch ein Wunder räumt ein Polizist gleich vor uns die Absperrung zur Seite. Sogar unser Uberfahrer jubelt mit uns. Wir sind das zweite Auto, dass wieder durch den Tunnel fahren kann. Wir waren genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Der Flug und die Einreise in Costa Rica verlaufen problemlos. Nachdem wir unser Gepäck wieder haben, fahren wir mit einem Shuttle zur Autovermietung. Dort holen wir unser Mietauto ab, welches wir die nächsten drei Wochen haben werden. Danach fahren wir zu unserem Hostel hier in San José. Am nächsten Morgen fahren wir los und machen einen Stopp in einem Supermarkt. Dort kaufen wir uns Essen und Trinken für unterwegs. Danach fahren wir weiter in Richtung Puerto Viejo de Talamanca. Ausserhalb von San José erwartet uns ein riesiger Dschungel. Bäume so weit man sieht. Nach knapp einer Stunde sind wir in Guápiles. Guápiles liegt in der Mitte zwischen San José und der Karibikküste in Costa Rica. Dort überraschen wir meine beste Freundin Sarah und ihren Freund Juli. Sie arbeiten hier die nächste Woche als Volunteer. Ich freue mich unglaublich sie zu sehen. Dort angekommen, sehen wir unser erstes Faultier sogar zusammen. Nach etwa einer Stunde fahren wir aber weiter, damit wir nicht allzu spät in Puerto Viejo de Talamanca ankommen. Die Fahrt dorthin dauert nun noch etwas über drei Stunden. Nach unserer Ankunft im Hostel, ruhen wir uns erstmal etwas aus. Am Abend kochen wir uns Pasta und gehen früh ins Bett. Am nächsten Morgen laufen wir etwas durchs Dorf und essen dort Frühstück. Am Strand entlang hat es viele kleine Läden. Puerto Viejo de Talamanca ist geprägt von der Reggae-Kultur, da früher viele Jamaikaner hierher ausgewandert sind. Nach dem Essen fahren wir an den etwa 20 Minuten entfernten „Playa Manzanillo“. Der Strand ist traumhaft schön und hat überraschend wenig Leute. Die Palmen reichen teilweise bis ins Wasser. Das Wasser ist klar und weiter aussen hat es ein Riff. Leider haben wir keine Taucherbrillen dabei. Ein paar Stunden später fahren wir an den „Playa Cocles“, welche etwas belebter ist. Als es am späteren Nachmittag anfängt zu regnen, fahren wir zurück zum Hostel. Ein perfekter Strandtag.





