Tag 50, 51, 52, 53 & 54 Tamarindo & Sámara CRI

Nach dem Frühstück beginnt unsere etwa vierstündige Fahrt in Richtung Tamarindo. Tamarindo befindet sich an der Pazifikküste im Norden Costa Ricas. Endlich angekommen beziehen wir unser Zimmer und treffen uns mit Sarah und Juli. Sie übernachten im selben Hostel wie wir. Die nächsten zwei Wochen werden wir mit ihnen beiden verbringen. Ich freue mich riesig. Da es bereits Nachmittag ist, spazieren wir zusammen an den Strand und trinken dort etwas. Am Abend essen wir zusammen. Am nächsten Morgen laufen wir nach dem Frühstück zusammen an den Strand. Dort mieten sich Juli und Janosch je ein Surfboard und üben danach im Wasser. Wir verbringen den ganzen restlichen Tag am Strand zusammen. Ich geniesse es, meine beste Freundin wieder bei mir zu haben. Am Abend gehen wir kurz ins Hostel um zu Duschen und uns umzuziehen. Danach gehen wir in einem Restaurant in der Nähe Abendessen. Es muss gesagt werden, dass wir meiner Meinung die besten Falafel sowie das beste Hummus und Tabouleh, dass wir jemals gegessen haben, hier hatten. Köstlich… Am nächsten Morgen fahren wir nach Sámara, etwas weiter südlich an der Küste, wo wir die nächsten paar Tage verbringen werden. Wir haben separat beide über Airbnb eine Wohnung gemietet. Wie sich herausstellt, sogar im selben Gebäude. Juli und Sarah im Erdgeschoss, Janosch und ich im zweiten Obergeschoss. Die Aussicht aus unserer Wohnung ist atemberaubend. Gemäss unserer Vermieterin haben wir gute Chancen von der Wohnung aus Wale mit dem Feldstecher beobachten zu können. Nachdem wir unsere Wohnungen bezogen haben, gehen wir zusammen in einem Supermarkt einkaufen. Den restlichen Nachmittag baden wir etwas im Pool. Am Abend gehen wir in einem kleinen Restaurant Abendessen und spazieren danach noch etwas am Strand entlang. Am nächsten Morgen essen wir zusammen Frühstück und verbringen den Tag zusammen am Strand. Am Abend kochen wir zusammen Chifrijo, eine typische Spezialität in Costa Rica. Am nächsten Morgen startet unsere Tour. Heute gehen wir Wale beobachten. Genauer gesagt: Buckwale. Wir werden von unserem Guide mit dem Auto abgeholt und fahren an einen Strand neben Sámara. Dort steigen wir auf ein Boot um. In unserer Gruppe sind ausser uns noch drei Französinnen, ein Engländer, der Guide und der Kapitän natürlich. Unser Guide erklärt uns, dass er uns logischerweise keine Garantie geben kann, heute überhaupt einen Wal zu sehen. Es liegt natürlich immer an den Tieren und es braucht teilweise auch etwas Glück. Unsere Chancen ständen jedoch gut. Falls wir keinen Wal finden würden, würden wir einfach herausfahren und abwarten. Eventuell würden wir weiter aussen auch noch Delfine finden, oder Schildkröten welche sich zu dieser Jahreszeit gerade paaren. Wir fahren gerade ein paar Minuten ins offene Meer, als unser Guide ein Buckelwal entdeckt. Wir freuen uns unglaublich. Zu unserem Glück ist es eine Mutter mit ihrem Kalb. Es ist typisch, dass die Buckelwal-Weibchen zu dieser Jahreszeit, hier vor der Westküste ihre Kälber gebären und die ersten paar Monate mit ihnen hier verbringen. Alle paar Minuten tauchen die beiden mehrere Male auf, um Luft zu holen. Wir beobachten die beiden eine Zeit lang. Wir sind alle fasziniert von diesen majestätischen Riesen. Später fahren wir noch weiter hinaus aufs Meer, in der Hoffnung Delfine zu finden. Auf dem Weg dorthin begegnen uns sogar mehrere Schildkröten. Nur kurze Zeit später entdecken wir die ersten Delfine. Wir haben ein grosses Glück, es ist nämlich eine riesige Gruppe Delfine. Die Erwachsenen haben weisse Tupfen auf dem Rücken, während die Jungen noch komplett grau sind. Gemäss unserem Guide kommen die Punkte nämlich erst nach ein paar Jahren. Die Delfine schwimmen unter und neben unserem Boot entlang. Wir können sie also von ganz nah beobachten. Leider ist mir durch das Schwanken übel geworden. Auch Sarah hat etwas mit Übelkeit zu kämpfen. Zum Glück habe ich einen speziellen Kaugummi gegen Übelkeit dabei. Dieser wirkt bei uns beiden nach kurzer Zeit. Nach etwa zwanzig Minuten drehen wir um und fahren in Richtung Land zurück. Leider hat sich die eine Französin die ganze Fahrt lang übergeben müssen. Viel von den Walen und den Delfinen hat sie wahrscheinlich nicht geniessen können. Sarah und mir geht es zum Glück wieder etwas besser als wir an Land kommen. Als wir zurück in unserer Unterkunft ankommen, gehen wir uns alle zuerst etwas ausruhen. Den restlichen und letzten Tag in Sámara gehen wir etwas gemütlich an.

Buckelwale
Delfin

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