Tag 57, 58 & 59 Manuel Antonio & San José CRI

Heute Morgen packen wir unsere Rucksäcke und geben die Wohnung ab. Juli geht es heute bereits viel besser als gestern. Wir werden also heute die lange Fahrt nach Manuel Antonio hinter uns bringen. Nach einer guten Stunde wechseln wir in Playa Nicoya auf eine Fähre. Diese Fahrt dauert etwas über eine Stunde. In Puntarenas angekommen essen wir etwas zu Mittag und fahren weiter in Richtung Manuel Antonio. Unterwegs regnet es immer wieder. Endlich angekommen beziehen wir unsere beiden Zimmer. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir im Hostel. Am nächsten Morgen essen wir zusammen Frühstück und fahren danach zum Manuel Antonio Nationalpark. Der Nationalpark ist der kleinste Nationalpark in Costa Rica. Jede Person die in Costa Rica war empfiehlt aber einen Besuch, er muss nämlich wirklich schön sein. Bekannt ist er vor allem für die Biodiversität. Wir haben uns online Tickets gekauft und freuen uns alle auf den Besuch. Nachdem wir das Auto geparkt haben, laufen wir zum Eingang. Vor dem Eingang hat es viele kleine Stände welche Kleider, Schmuck, Souvenirs und etliche andere Waren verkaufen. Nach der Ticketkontrolle, laufen wir direkt los. Da wir heute Abend eine Tour mit Guide gebucht haben werden, verzichten wir jetzt auf einen Guide. Wir profitieren natürlich sehr von den Gruppen mit einem Guide, da diese jeweils an den interessanten Stellen stehen. Insgesamt laufen wir etwa 2 Stunden durch den Nationalpark. Wir sehen Fledermäuse, Faultiere, verschiedene Affen und Leguane, Krebse, Spinnen und einen Waschbär. Es ist unglaublich spannend diese Tiere zu beobachten. Natürlich sehen wir auch eine Vielzahl verschiedener Pflanzen. Eine davon gehört zu den giftigsten Bäumen weltweit. Der Manzanillo-Baum, auch Baum des Todes genannt. An einem Strand hier im Nationalpark, sind viele Manzanillo-Bäume zu finden. Davor steht eine Warntafel. Die Früchte des Baumes, sehen zwar aus wie kleine Äpfel, sind aber giftig. Sogar der Kontakt mit der Baumrinde ist gefährlich. Auch Schutz vor Regen sollte man nicht unter diesem Baum suchen. Wenn Regenwasser in Kontakt mit dem Baum gekommen ist, führt es bei Kontakt mit der Haut zu Irritationen. Wir halten uns also so weit wie möglich fern von diesem Baum. Gleichzeitig bin ich sehr beeindruckt vom trügerischen Schein dieses Baumes. Nachdem wir beim Parkausgang angekommen sind, laufen wir zurück zum Auto. Dort trinken wir zusammen noch etwas im Restaurant und fahren danach zurück zum Hostel. Den restlichen Tag verbringen wir im Hostel. Am Abend werden wir um kurz vor 18:00 Uhr abgeholt. Draussen ist es bereits dunkel. Die Tour findet nicht im Nationalpark statt, dieser ist Abends nämlich geschlossen. Unser Guide erklärt uns, dass auch rund um den Nationalpark verschiedene Tiere zu finden sind. Da es in Strömen regnet, sind wir alle auch dementsprechend angezogen. Gummistiefel haben wir leider aber keine. Die Tour dauert knapp 2 Stunden. Wir finden Taranteln und andere Spinnen, eine Menge an verschiedenen Fröschen, eine Schlange und einmal rennt sogar en Opossum an uns vorbei. Nach kurzer Zeit sind unsere Schuhe alle klatschnass. Trotzdem ist die Stimmung sehr positiv. Wir mit Regenkleidung und mit Taschenlampen ausgerüstet, nachts im Regenwald, auf der Suche nach Tieren. Wirklich ein einmaliges Erlebnis. Ich bin allerdings erleichtert, als wir zurück im Hostel ankommen und die nasse Kleidung abziehen können. Ich bin trotz Regenkleider bis auf die Unterhosen nass geworden. Doch eine warme Dusche bewirkt Wunder. Am nächsten Morgen fahren wir relativ früh los nach San José. Kurz nach Mittag fliegen Sarah und Juli nämlich zurück nach Zürich. Nachdem wir uns von den Beiden am Flughafen verabschiedet haben, fahren Janosch und ich in ein Einkaufszentrum. Hier essen wir etwas Kleines zu Mittag und kaufen ein paar Sachen ein, welche wir für die nächste Zeit benötigen. Danach lassen wir das Mietauto waschen und checken ins Hostel ein, wo wir die heutige Nacht verbringen.

Waschbär

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