Tag 80, 81, 82, 83 & 84 Paracas PER

Heute essen wir im Hostel Frühstück und packen unsere Rücksäcke. Kurz nach Mittag fahren wir mit dem Bus nach Paracas. Paracas liegt zwischen Lima und Ica, an der Küste Perus. Nachdem wir unser Zimmer im Hostel bezogen haben, ist es bereits Abend. Nach dem Abendessen, legen wir uns schon bald schlafen. Den nächsten Tag verbringen wir ebenfalls im Hostel. Wir geniessen das schöne Wetter und faulenzen am Pool. Am Tag darauf haben wir Nachmittags eine Tour im Buggy. Dabei erkundigen wir das Schutzgebiet „Reserva Nacional de Paracas“. Dieses Gebiet umfasst nicht nur das Küstengebiet mitsamt Wüste, Buchten und Strände sondern auch einige Lebensräume im oder auf dem Wasser. Nur 35% des Schutzgebietes befinden sich am Land, der Rest befindet sich im Meer. So werden Dutzende Pflanzen-, Vogel-, Fisch- und andere Tierarten geschützt. Ebenfalls findet man den Geolyphen „Candelabro de Paracas“ (Kerzenständer von Paracas) an einer Küste im Schutzgebiet im Sand. Die Figur ist 180 Meter hoch und 70 Meter breit und soll bereits seit über 2’200 Jahren existieren. Sie ist aber nur vom Meer aus ersichtlich. Da wir morgen eine Tour per Boot planen, hoffe ich dass wir den Geolyphen morgen bestaunen können. Während unserer Tour mit dem Buggy fahren wir zu verschiedenen Stränden und Klippen. Etwas später können wir den Sonnenuntergang vom Strand aus bewundern. Nach der Tour essen wir im Hostel zu Abend. Am nächsten Morgen gehen wir gleich nach dem Frühstück zum Hafen in Paracas. Von dort aus würde unsere Bootstour zu den „Islas Ballestas“ starten. Unser Kapitän gibt uns allerdings bekannt, dass er aufgrund des hohen Wellengangs diese Inselgruppe nicht anfahren kann. Wir werden dafür zur etwas kleineren Insel „Isla Blanca“ fahren. Sie liegen nicht weit voneinander entfernt. Während der Fahrt zur Insel können wir tatsächlich den „Candelabro de Paracas“ sehen. Dieser ragt wirklich gut sichtbar aus dem Sand. Mir ist anfangs etwas flau im Magen, da ich seit unserer letzten Bootsfahrt in Costa Rica etwas Respekt vor schwankenden Booten habe. Dieses Gefühl verschwindet aber als wir die erste Robbe entdecken. Diese versteckt sich nämlich auf einer Boje. Gleichzeitig schwimmen einige Robben im Wasser um die Boote. Sie scheinen uns ebenfalls zu beobachten. Sobald wir die Insel erreichen, finden wir unzählige Robben, Pelikane, Kormorane und andere Vögel und schliesslich auch Pinguine. Wir fahren trotz des Wellengangs relativ Nahe zur Insel und können die Tiere in Ruhe beobachten. Der Guide erklärt uns währenddessen mehr zu diesen Tieren und ihrem Leben hier. Ich bin mega erstaunt, diese Tiere hier einfach in freier Natur zu finden. Nach einer guten halben Stunde fahren wir wieder zurück zum Hafen. Den restlichen Tag sind wir in Paracas selbst unterwegs und erleben am Abend wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang vom Hostel aus. Am nächsten Tag fahren wir am Mittag bereits wieder zurück nach Lima. Wir gehen wieder in das selbe Hostel wie während der letzten beiden Aufenthalte in Lima. Es fühlt sich schon fast an wie nach Hause kommen.

Unterwegs mit dem Buggy
Reserva Nacional de Paracas
Sonnenuntergang vom Hostel aus

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