Am nächsten Morgen machen wir uns zurück auf den Weg nach Chile. Da es gerade Wochenende ist, sind wir wohl nicht die Einzigen, die die Grenze passieren möchten. Nach knapp 1.5 Stunden haben wir die Grenzkontrolle dann hinter uns gelassen und fahren nach Puelo weiter. Puelo liegt, wie Pucón, in der Seenlandschaft in Chile, befindet sich allerdings rund 400 km weiter im Süden als Pucón. Die Landschaft hier in Puelo ist sehr ruhig und friedlich. Es scheint als seien wir die einzigen Touristen in der Region. Hier haben wir für zwei Nächte ein Zimmer über Airbnb gemietet. Dieses befindet sich im Obergeschoss des Restaurants, welches unseren Vermietern gehört. Nach unserer Ankunft beziehen wir das Zimmer und ruhen uns etwas aus. Die fast 7-stündige Fahrt hat uns beide etwas geschaffen. Abends kocht uns unsere Gastgeberin ein einfaches Abendessen. Am nächsten Morgen gehen wir zum zweiten Mal auf einen Angelausflug. Dieser war im Nachhinein leider eine Enttäuschung, da eine der Angelruten stark beschädigt war und der Guide wohl eher ein Hobbyangler und kein professioneller Angelguide war. Wir haben schlussendlich den Angelausflug früher beendet und auch keinen Fisch gefangen. Trotzdem war es sehr erholsam die Natur auf dem Rio Puelo zu geniessen. Am Nachmittag fahren wir in ein kleines Nachbardorf und sehen uns dort etwas um. Das Dorf ist so klein, dass man in wenigen Minuten das Wesentlichste gesehen hat. Da es inzwischen auch angefangen hat zu regnen, gehen wir zurück in unser Airbnb. Am nächsten Morgen fahren wir bereits weiter nach Puerto Varas, knapp 2.5 Fahrstunden von Puelo entfernt. Puerto Varas liegt am See Llanquihue und ist wie Bariloche sehr stark durch deutsche Einwanderer geprägt worden. Nach unserer Ankunft laufen wir etwas durch die Stadt und gehen einkaufen. An der Rezeption erkundigen wir uns zudem was wir morgen für Ausflüge machen könnten. Leider sind alle Ausflüge welche uns zusagen bereits ausgebucht. Abends kochen wir uns im Hostel eine leckere Bolognese. Den nächsten Vormittag verbringen wir im Hostel und geniessen es, mal einfach nichts tun zu müssen. Am Nachmittag wird uns dann doch etwas langweilig und wir gehen Padel-Tennis spielen. Leider holt sich Janosch dabei eine Zerrung am Oberschenkel, weshalb wir unsere Partie vorzeitig beenden müssen. Wir gegen wieder zurück ins Hostel und ruhen uns etwas aus.







