Heute Morgen fahren wir an den Flughafen in Puerto Montt. Nachdem wir das Mietauto abgegeben haben, checken wir ein. Nun geht es weiter nach Punta Arenas, was im Süden des Landes, im chilenischen Patagoniens liegt. Weiter südlich befindet sich nur noch die Inselgruppe „Feuerland“. Punta Arenas befindet sich zudem an der Magellanstrasse, die den Pazifik und den Atlantik verbindet. In den nächsten zwei Tagen schauen wir uns das Stadtzentrum sowie die Küste an und testen Restaurants oder kochen uns etwas Leckeres im Hostel. Obwohl das Wetter in Punta Arenas oft nicht gerade einladend wirkt, geniessen wir die Zeit hier. Nach zwei Nächten ist bereits Abreisetag. Anschliessend an das Mittagessen laufen wir mit unserem Gepäck zum Busbahnhof. Von hier geht es weiter nach „Puerto Natales“, bekannt vor allem für den Torres del Paine Nationalpark. Nach unserer Ankunft in Puerto Natales, werden wir in unserem Airbnb empfangen. Ein kleines Container-Häuschen mit den nötigsten Einrichtungen. Danach gehen wir in einem Supermarkt einkaufen. Abends kochen wir uns etwas und gehen früh schlafen, da wir morgen einen spannenden Ausflug vor uns haben. Um kurz nach 7:00 Uhr werden wir am nächsten Morgen von unserem Guide Nicolás, welcher uns optisch stark an unseren Freund Fabian erinnert, abgeholt und fahren zum Nationalpark Torres del Paine. Auf dem Weg entdeckt Nicolás mehrere Kondore vorbeiziehen. Einer fliegt sogar hinter uns entlang der Strasse. Beeindruckend wie solch gigantische Vögel so leicht und elegant durch die Luft gleiten können. Bevor wir beim Nationalpark ankommen, machen wir einen kurzen Halt im Dorf „Cerro Castillo“, wo wir uns Snacks und Souvenirs kaufen können. Nach einem weiteren Stopp beim Parkeingang, befinden wir uns schliesslich im Nationalpark. Nun geht es als erstes zur „Laguna Amarga“. Der Wind dort bläst uns fast weg aber die Landschaft ist wunderschön. Das der Wind hier Geschwindigkeiten von bis zu 100 bis 120 km/h aufweisen kann, ist gemäss unserem Guide normal. Er erklärt uns, dass wir mit dem Wetter sogar sehr Glück haben, da die Sonne scheint. Man spreche hier aufgrund der Seltenheit solchen Wetters von “Wetterfenstern”. Nun fahren wir weiter zum „Cascada Paine“. Dies ist ein tosender Wasserfall, welchen wir hier von nahem beobachten können. Im Hintergrund stechen die scharfen Bergspitzen des Torres del Paine in ihrer vollen Pracht aus dem Landschaftsbild heraus. Die nächsten Stunden fahren wir zu weiteren Sehenswürdigkeiten im Park. Zuletzt besuchen wir den “Lago Grey”. Ein Gletschersee von welchem aus man den “Grey Glaciar” am anderen Ende des Sees sieht. Hier treiben riesige Eisbrocken des Gletschers auf dem See herum. Der Grey Glaciar ist der aktuell grösste Gletscher im Nationalpark. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Halt bei der Attraktion „Cueva del Milodón“. Eine riesige Höhle mit einer Tiefe von bis zu 200 Meter, welche durch den Wellengang einen einstigen Sees und durch Witterung entstanden ist. Den Namen “Cueva del Milodón” erhielt die Höhle durch den archäologischen Fund eines Mylodons – einem längst ausgestorbenen Riesenfaultiers. Zudem wurden Rückstände von menschlichen Ureinwohnern gefunden, welche vermutlich nach dem Aussterben des Mylodons ein Zuhause in der gigantischen Höhle gefunden haben. Schliesslich fahren wir noch das letzte Stück zurück nach Puerto Natales. Am nächsten Tag gehen wir in einem Restaurant Mittagessen und laufen etwas durch unsere Nachbarschaft. Da Halloween ist, schauen wir am Abend einen Halloweenfilm.














