Tag 28, 29, 30 & 31 Palomino COL

Heute entspannen wir am Vormittag noch etwas am Pool. Danach checken wir aus unserem Hostel aus und fahren mit dem Taxi nach Palomino. Palomino ist eine kleines Dorf, ebenfalls an der Karibikküste Kolumbiens. Zuerst checken wir ins neuen Hostel ein. Am Nachmittag essen wir etwas und relaxen etwas im Hostel. Das Hostel verfügt über einen Pool und es gibt sogar ein kleines Outdoor-Fitness. Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück los und laufen an den Strand. Zuerst trinken wir etwas und schauen den Surfern zu. Wir haben von mehreren Leuten gehört, dass wir unbedingt zum Río San Salvador gehen müssen. Der Fluss mündet hier nämlich ins Meer und es soll dort traumhaft zum Baden sein. Dies lassen wie uns nicht entgehen. Auf dem etwa 40-minütigem Spaziergang entlang des Strandes finden wir ein paar angespülte Quallen und wunderschöne Muscheln. Der Sand ist teilweise ganz schwarz. Als wir dann beim Río San Salvador ankommen, staunen wir beide. Das Wasser im Fluss ist glasklar und angenehm kühl. Es hat überraschend wenig Leute. Wenn man sich umschaut, hat man das Gefühl, man sei hier im Paradies. Nach etwa einer halben Stunde im Wasser entscheiden wir uns den Rückweg anzutreten. Den restlichen Nachmittag verbringen wir im Hostel. Am nächsten Tag fahren wir nach Camarones. Camarones liegt direkt am Meer und ist östlich von Palomino, relativ nahe zur Grenze nach Venezuela. In Camarones liegt die „Laguna de Navío Quebrado“, welche nur durch eine dünne Landzunge vom Meer getrennt ist. So schwemmt immer wieder Meerwasser in die Lagune und bringt Fische und andere Meerestiere in die Lagune. Nebenan liegt die „Laguna Grande“, welche wir aber bei unserem Ausflug nich besuchen. Beide Lagunen gehören zum Nationalpark „Santuario de Fauna y Flora los Flamencos“. Bekannt ist der Nationalpark unter anderem für die Flamingos, welche dort zu bestaunen sind. Wir segeln zu dritt mit unserem Guide ca. 30 Minuten auf der Lagune bis zum Punkt, wo sich die meisten Flamingos versammeln. Diese Tiere sind wirklich faszinierend mit ihren langen, dünnen Beinen und Hälsen und natürlich ihrer einzigartigen Farbe. Die Farbe erhalten die Flamingos von der Garnelenart „Artemia Salina“, welche hier in den Lagunen beheimatet ist. Es sind auch andere Vögel wie Pelikane und Reiher zu sehen. Nachdem wir die Flamingos für eine Weile bestaunt haben, fahren wir mit unserem Boot noch zu einem Aussichtspunkt am Ufer und anschliessend nach Camarones zurück und essen dort zu Mittag. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Palomino und gehen noch etwas an den Strand. Dort entscheidet sich Janosch seine erste Surflektion anzutreten. Am nächsten Morgen packen wir unsere Rucksäcke, checken aus dem Hostel aus und fahren relativ früh los zum Tayrona Nationalpark. Nach der etwa 45-minütigen Autofahrt kaufen wir uns direkt Tickets, da bereits viele Besucher anstehen. Das Gepäck lassen wir bei unserem Fahrer, welcher uns heute Nachmittag hier wieder abholt. Wir haben leider nicht beachtet, dass heute Samstag ist und nebst vielen ausländischen Touristen auch viele Kolumbianer den Nationalpark besuchen. Wir freuen uns trotzdem und laufen gut gelaunt los. Unterwegs sehen wir ein paar Kapuzineraffen und andere Tiere. Zudem sehen wir mehrere Morphofalter, dass sind wunderschöne, leuchtend blaue Schmetterlinge. Die Wanderung durch den Dschungel ans Meer ist echt schweisstreibend. Obwohl man die meiste Zeit im Schatten ist, macht einem die Feuchtigkeit und die Hitze hier sehr zu schaffen. Bereits nach wenigen Minuten sind wir beide komplett nass. Nach etwa 1.5 Stunden kommen wir in einem kleinen Dörfchen am Strand „La Piscina“ an. Der Strand hier sieht herrlich aus, doch wir entscheiden uns, den noch etwa 30-minütigen Weg zum Strand „Cabo San Juan“ anzutreten. Er gilt als schönster Strand im Tayrona Nationalpark. Wir staunen beide bei unserer Ankunft am Cabo San Juan. Es sieht wirklich atemberaubend aus. Nachdem wir schnell ein Brötchen gegessen haben, baden wir im Meer. Die Temperatur im Wasser ist angenehm erfrischend. Am liebsten würde ich den ganzen restlichen Tag hier im Wasser verbringen. Da wir aber um 16:00 Uhr wieder vor dem Haupteingang mit unserem Fahrer abgemacht haben, gehen wir uns nach wenigen Minuten im Meer kurz abduschen und machen uns an den zweistündigen Rückweg. Der Rückweg kommt mir kürzer vor als der Hinweg, und die Temperatur ist etwas angenehmer wie am Vormittag. Trotzdem sind wir nach kurzer Zeit beide wieder tropfnass. Wir sehen nochmals ein paar Kapuzineraffen. Diesmal sind sie so nah am Weg, dass man sie berühren könnte. Dieser Ausflug hat sich trotz der Anstrengung wirklich gelohnt. Wie sind aber beide froh, als wir endlich im Auto in Richtung Santa Marta sitzen. Während der Autofahrt fängt es an zu regnen. In Santa Marta sind ganze Strassen unter Wasser. Wir hatten Glück, dass wir noch vor dem Regen aus dem Nationalpark zurückgekommen sind. Als wir im Hostel ankommen, geniessen wir die lang ersehnte Dusche. Danach entspannen wir den Abend im Hostel und gehen relativ früh ins Bett, da wir beide etwas geschaffen sind.

Río San Salvador
Flamingos
Ameisenstrasse

2 Gedanken zu “Tag 28, 29, 30 & 31 Palomino COL

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